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Los geht's

Chinas neue Seidenstrasse

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Sie verbindet Europa und Asien. Früher war sie eine der wichtigsten Handelsrouten, als Güter auf dem Rücken von Kamelen transportiert wurden. Diese Glanzzeit ist vorüber.

Doch Pracht und Ruhm sollen jetzt wieder zurückkehren auf die Seidenstraße. China hat eine große Vision: "One Belt, one Road".
Was das bedeutet, hat sich unser Korrespondent Mario Schmidt auf einer Reise entlang der neuen Seidenstraße angeschaut.

Sechs Orte haben ihn dabei nachhaltig beeindruckt.

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Wer einmal die bunten Berge im Danxia Nationalpark besucht hat, vergisst sie sicher nie wieder. Zwar hatte das "Weltspiegel"-Team schon Fotos gesehen ...

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... aber mit diesem grandiosen Anblick hatten alle nicht gerechnet.

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Ziemlich stolz steht Touristenführer Lei Xingyi inmitten der Danxia-Berge. Kein Wunder – er hat sie quasi für den Tourismus entdeckt, als er noch Bauer war.

Er war es, der erste Wege angelegt und Fotografen angelockt hat. Nun sind die bunten Berge ein Tourismus-Highlight, in das die chinesische Regierung Millionen investiert.


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Lei Xingyi, Entdecker der Danxia-Berge

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Eigentlich unglaublich, dass diese Regenbogen-Berge viele Millionen Jahre scheinbar niemanden interessiert haben. 

Ein Leben hier muss absolute Abgeschiedenheit und Armut bedeutet haben.

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Mehrere Millionen Touristen kommen jährlich nach Dunhuang, denn von der Oasenstadt aus kann man in einer Karawane auf dem Kamel reiten – fast so wie früher. 


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Karawanentour-Teilnehmerin

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Ob man mit dem Kleid gut durch Staub und Wind kommt? Schon eine Stunde auf dem Kamel sind richtig anstrengend.

Man bekommt eine Ahnung davon, wie hart das damals gewesen sein muss. Denn eine Reise mit hundert voll bepackten Kamelen dauerte Wochen oder sogar Monate. Echte Pioniere waren das, findet Mario Schmidt.

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Und überall diese knallorangen Schuhe. Kein neuer Trend, sondern eine Sonderanfertigung für Touristen aus der Großstadt. Die sollen schließlich keine sandigen Füße bekommen. Quasi "Abenteuer light" – das ganze Team musste deshalb schmunzeln. 

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Endlos – so fühlt sich die Fahrt auf der Autobahn G30 an. Auf dieser 4243 km langen Straße sind Mario Schmidt und sein Team die meiste Zeit gefahren. 

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Oft war wenig los. Kamerafrau Karin Kresel und Tontechniker Kristian Baum können einfach über die Autobahn spazieren.

Die Landschaft ist äußert karg, aber gerade das hat Korrespondent Mario Schmidt fasziniert. 

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Wie wäre es wohl hier ohne Tempolimit zu fahren? Das hätte Mario Schmidt gerne ausprobiert, aber es gilt die Obergrenze von 120 km/h...

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.. und auch wenn es so leer aussieht: Überall an der G30 sind Kameras installiert, die hätten eine Raserei sicher gefilmt.

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Nicht mehr vergessen kann das Team den Straßenfeger Zhang. An einer Abzweigung haben sie ihn getroffen: Dort sollte ein Seitenstreifen neu markiert werden.

Zhang ging – einsam und fegend – immer weiter voran, seinen Wagen hatte er schon weit hinter sich gelassen. Um ihn herum nur Wüste. 

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Straßenfeger Zhang

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Chinas Smog-Problem ist bekannt. Aber das Land bemüht sich erkennbar um Veränderungen und setzt auf Ökostrom.

Entstehen soll dieser in Windparks, wie hier in der Nähe der Stadt Turpan. Sie ist der niedrigste Ort Chinas, ein Kessel, in dem im Sommer die Temperaturen auf mehr als 50 Grad steigen können.

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So große Windparks wie zwischen Turpan und Urumqi in der Provinz Xinjiang hat Korrespondent Mario Schmitt noch nie gesehen. Auch der starke Wind dort und die Sandstürme haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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Auch wenn der Wind hier wirtschaftlichen Erfolg bringt, im Alltag nervt er oft. Das hat auch das Team erlebt: Ohne Hilfe von außen hätten sie oft nicht aus dem Wagen aussteigen können, weil der Wind die Autotür zugedrückt hat. 

Es soll übrigens immer wieder vorkommen, dass dort sogar Lastwagen umgeweht werden.

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Die Stadt Xi'an hat immer schon eine wichtige Rolle gespielt. Sie war Ausgangspunkt der alten Seidenstraße und die Hauptstadt chinesischer Kaiserdynastien.


 

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Heute ist Xi'an eine Millionenmetropole. Viele Touristen kommen hierher wegen der sagenumwobenen Terrakotta-Armee – 2.200 Jahre alte Krieger- und Pferdefiguren aus Ton, die erst 1974 entdeckt wurden, kann man in Xi'an besichtigen. 

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Für Mario Schmidt ist Xi'an aus drei anderen Gründen ein Höhepunkt der Reise:
Hier steht die schönste Stadtmauer von ganz China, keine Übertreibung. 
Der Mix der Kulturen verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre und sorgt für wirklich großartiges Essen. 


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Verwitterte Hügel, die aussehen wie Burgen, Paläste oder sogar Monster. Yadan-Landschaften nennt man sie. Dafür ist der Nationalpark Dunhuang bekannt. Ungeahnt faszinierend für unseren Korrespondenten.

Entstanden sind diese Felsgebilde hauptsächlich durch Windschliff und teilweise auch durch Wassererosion.

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... so sagen auch manche zu Yadan-Landschaften, denn man kann mysteriöse Stadtgeräusche wie Bellen oder Autohupen hören. Die entstehen, weil der Wind durch die Felsen weht. Menschen sind hier keine.


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Als wir am Ende des Tages ankommen, sind wir auch fast ganz allein, nur noch eine weitere Film-Crew ist da. Ebenfalls mit Drohne, um diese Pracht einzufangen.

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